Vierter Austritt.
v. Külcn. Der Dürft.
Fürst. Was sagen Sie? zu meiner Situation? zu meinemKummer?
v. külcn (seufzt, zuckt die Achseln).
Fürst ibitter). Ich besolde Menschen genug, die auf solcheFragen — achselzucken und seufzen würden. Geben Sie mir Ge-danken oder doch Worte — Worte wenigstens.
v, külcn. Nonseizirsur — die Verhältnisse, die theurenPersonen, die hierbei so oder anders interessirt find — ihr — ihrleidendes Herz —
Fürst. So? Nun das sind Worte.
v. külcn. lieber deren Inhalt — selbst das Herz meinestheuersten Fürsten so wenig einig ist, daß es verzeihlich ist, wennich —
Fürst lstufzt). Selbst nicht einig? da haben Sie Recht!Gott! Was könnte meine Frau mir sehn, wenn sie wollte! Doch— das ist vorbei. Nun die Valberg — Wahr ist cs — ich habekein Recht, Gegenliebe von der Balberg zu verlangen.
v. killen. Nach hergebrachten Begriffen etwa nicht. Diesesoll ein Landesherr — wenigstens im Aeußern — ehren.
Fürst. Das that ich — das habe ich ferner gewollt. Zchscheute das Aufsehen, bis die Raserei der Fürstin —
v. külcn. Hm! — Eifersucht ist Liebe.
' Fürst. Oder Stolz.
N. külcn (schwelgt).
Fürst. — Der Stolz einer Ehegattin beglückt nicht.
v. Külcn (zuckt dte Achseln, sieht auf den Voten).
Fürst- Stolz befriedigt kein warmes Herz.