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v. Lüleu. Und was würbe des Sittenpredigers erstesMinisterialgeschäft sehn? — Den Hofjunker Küken aus dem Ka-binet zu entfernen, und ihn nur alle Quartal zum Dienste nachHofe rufen zu lasten; Leiblakei Schmidt würde in der Reihe mitden andern die Marschallstafel zu serviren kriegen, und die feine— niedliche Seradini würde mit einer Pension von siebzig Reichs-thalern und Bezahlung des ordinären Postwagens in ihre Heimathzurück befördert werden.
Zeradillt. Ihre Gnaden sehen das ungemein deutlich. —Nun, damit wir uns sicher setzen — muß hier ein Krieg aus-brechen —
v. Lüleu. Wollen Sie —
Zeradlui. Es soll ein Donnerwetter aus unserm Boudoiraufgehen —
v. Lüleu. Das ein Sonnenschein endet?
LcraLlui. Dafür bin ich da. — Aber ehe ich die Fürstinhandeln mache — muß ich wissen, wie viel ist Fräulein Valbergdem Fürsten entgegen gekommen?
v. Lüleu. Sie liebt ihn — und weiß es nicht. Das Be-deutendste ist wohl, daß sie dem Hauptmann Witting, dem sie sogut als versprochen war — übel begegnet ist. Er ist eifersüchtig,und setzt damit die Liebe des Fürsten zu der Valberg jedermannins Licht.
Lcra-lui („achdeiikend). Damit kann ich die Fürstin nurreizen: was macht sie aber handeln? Ist keine Anekdote da?Eine Anekdote sprengt die Mine —
v. Lüleu. Der Fürst ist gestern mit der Valberg in derAue spazieren gewesen, und —
Zeradlnt. Armseligkeit! Man müßte — Ja — das geht.Fräulein Valberg lacht gern, sie ist naiv. Gut. Fräulein Val-berg hat sehr naiv über die Fürstin gesprochen —