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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
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Seradiul. Will er das? Das werden wir nicht wollen,v. Lülru. Bravo!

Seradini. Obschon gerade das ein Beweis ist, daß er inseinem Berhältniß mit ihr noch sehr scheu ist.

v. Lüle». Das ärgste ist , daß der Fürst ihren Bruderkommen läßt.

Ach mi-I (erschrocken). Den Amtshauptmann?

Leradinl. Den wir nach der Vermählung so gescheidt aufsLand versetzten?

v. Lülru. Denselben.

Schmidt. Der muß wieder fort. O der darf nichthier seyn.

Zc radial. Der freilich ist der gefährlichste von allen,v. Lülrn. Der wird im Triumph geholt; und es ist einFragen nach ihm, eine Herrlichkeit! Man hört nichts als Valbergmehr, und vom Läufer bis zum geheimen Rath weiß der eineWohlthat, der eine schöne Rebe von ihm. Die Hoflakeien heulenvor Ehrfurcht

Schmidt. Hm! Ihr Gnaden denken Sie an mich,er bricht den Hals auf der ersten Treppe,v. Lüleu. Wie so?

Schmidt. Der Fürst liebt seine hübsche Schwester erwird dagegen predigen die Fürstin mag ihn nicht

v. Llllen. Er wird auch wohl nicht predigen. Du lieberHimmel, wenn ein solcher abgesetzter Hofphilosoph drei Jahre nichtsals Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gesehen hat, nichts alsPflügen und Einfahren so wird ers am Ende reichlich satt.Haltet ihm eine Ministerstelle in der Ferne, er opfert wohl nochmehr als eine Schwester.

Scradini (erschrocken). Minister?

Schmidt (blaß). Ministerstelle?