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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
10
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v. Lüleu. Excellent!

Schmidt. Ja ja!

Seradiui. Ein bischen über sie gelachtv. Aulen. Bravo!

Seradiui. Ihren Gang nachgeahmt

». Aulen. Bravissimo!

Seradiui. Und wenn dieß gewirkt hat dann reden wirvon ihrem Spaziergange mit dem Fürsten in der AueSchmidt. Richtig. So muß es kommen.

Seradiui. Erzählen, daß auf dieser Promenade von beidenTheilen wieder viel gelacht worden wäre

v. Lülru. Wenn nun der Fürst sie heute zur Hofdamemachen will

Schmidt. Die gestern die Fürstin verspottet hatSeradiui. Mit ihm in der Aue spazieren gingv. Lüleu. So ist sie für den Hof verloren.

Schmidt. Wenn nur der Bruder nicht wäre!n. Lüleu. Ja wohl.

Seradiui. Freilich! (Pause.) Hm wir leiten seinen Ab-gang gleich mit ein. Zuerst fragen wir ganz einfältig:Warum hat er die Schwester hierher geschickt?

Schmidt. Ihr Lehrmeister zu halten, wird man sagen.Seradiui. Wir wissen das anders,v. Lüleu. Und warum kommt er gerade heute, wo seineSchwester zur Hofoame ernannt werden soll?

Seradiui. Die gestern in der Aue mit dem Fürsten sprach!Und wer ist dieser Bruder? Der nämliche, der, wie die Fürstinglaubt, gegen ihre Vermählung gesprochen hat. Das wirkt.

v. üüleu. Nicht doch! Die Fürstin ist fromm, und dieFrommen haben keine Rache.

Seradiui. Es ist wahr, die Frommen haben keine Rache.