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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
250
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Sophie. Gott helfe uns! (Sle legt ihre Arme um MadamBerg.)

Gras. Sie haben acht Stunden Aufschub, bis zur Trauungmit mir l

Sophie (richtet sich auf, lebhaft und ängstlich). Ich weiß es IGraf. Diese feierliche Stunde würde Sie zum Unglückweihen. Wie sind Sie zu retten. Sie haben nachgegebenSophie. Ich mußte es ja

Graf. Sie haben nachgegeben was kann ich nnn thuu?

Sophie. NichtsI

Graf. So find Sie verloren

Sophie. Vielleicht vielleicht nicht. Ich wage nochetwas auf meinen Vater. Gelingt das so lassen Sie meinAndenken verlöschen, ohne Groll: gelingt es nicht so schwöreich Ihnen, baß das Gefühl für Ihre Grcßmuth, für alles, wasIhre Liebe an Geduld mir opfert eine Dankbarkeit mir auflegt

welche der Liebe sehr nahe kommt. (Erschrocken.) Was habeich gesagt liebe Berg Herr Graf ist etwas in meinenReden, das Sie beleidigen könnte: so vergeben Sie es mir. Gewißich habe nichts sagen wollen, das Ihnen unangenehm fallen könnte.

Gewiß nicht!

Graf. Gott! Warum, warum muß ich Sie verlieren!Sophie. So ist also unser Handel geschlossen auf Ver-gebung oder Geduld I Geben Sie mir die Hand daraufGraf (ergreift hastig Ihre Hand und legt sic auf sein Herz).Mad. Lerg. Dahin gehört ja Ihre Hand, liebe Tochter!Sophie (ln ihren Armen). Ach! (Sie erhebt sich, faßt mitbeiden Händen de» Grafen Hand.) Auf Wiedersehen!