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Sophie. Dazu bin ich ganz entschlösse». — Nur meinBater — seine Freude über meine Heirath mit dem Grafen: —nur das martert mich.
Mab. Lcrg. Ließ er Ihnen nicht freien Willen — wares nicht —
Sophie, Nein! Mein Wille war nicht frei. Nein, liebeBerg, sey gerecht, mein Wille war nicht ganz frei!
Mab. Lcrg. Ich kenne Sie gar nicht mehr — Sie sindganz fremd für mich — so fühlten Sie sonst nicht — so sprachenSie sonst nicht.
Sophie. Ich hatte noch nicht geliebt. Erst seit ich liebe,
seit ich-laß mir mein Gebeimniß, wenn Du nicht mit mir
fühlen kannst. Es wird Dich unglücklich machen, alles zu wissen,und Dein Jammer ist eine Last, die mich zu Boden drückt.
Mail. Lcrg. Können Sie sagen, daß Sie gezwungen waren,dem Grafen Ihre Hand zu versprechen?
Sophie. Verleitet. Das ist so gut als Zwang. Ich binmit ihm heraugewachsen, auferzogen. Ich war ihm gut — ichkannte niemand, für den ich eine höhere Empfindung hätte habenkönnen — ich sollte ihm meine Hand geben — man sagte mir sooft — es wäre gut, wenn ich das thäte — ich machte jedermannVergnügen damit — das gefiel mir — ich sprach ja. Ich warruhig dabei. Weder glücklich, noch nicht glücklich — bis — — oliebe Berg — Du mußt weit zurück gehen in Deine Jugend —wenn — Du das begreifen willst, was nun kommt.
MaL. Lcrg. Ich denke, daß ich Mutterstelle vertrete, beieiner sehr lieben Tochter — das ist ja wohl fast so viel,
Sophie. DaS ist mch , — das ist alles — das ist unaus-sprechlich viel! Mutte-, rette Deine Tochter I