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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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Sophie. Das macht das unruhige Leben, in einer ein-geschloffenen Festung. Ja, da« ist die Ursach.

Mai. örrg. Wer sein Herz wohl bewahrt hat, ist überallruhig.

Sophie (wendet sich ab und seufzt).

Mad Lerg. Wer aber mit seinem Herzen unzufrieden seyumuß dem ist nirgend wohl.

Sophie. Das mag sehn.

Mad. Lcrg. Der flieht die Menschen. Der weint heim-lich, und wird nicht einmal ruhig, wenn er sich ausgeweint hat.

Sophie. Das ist schrecklich I

Mad. Lcrg. Der fliehet seine besten ältesten Freundedem sind die ersten Jugendfreunde im Wege, sie werden ihm zu-wider, er haßt sie zuletzt. Ich möchte nicht meinem Zögling ge-hässig werden ich kann auch das heimliche Leid meiner Sophienicht ansehen. Drum empfehle ich Sie Gott und gehewieder. (Sie geht.)

Sophie (geht ihr rasch nach, kehrt sie zu sich, sieht sie an undstürzt in ihre Arme).

Mad. Lcrg. Sind das meine Hoffnungen?

Sophie (richtet sich auf). Ich bin verlorenl (Kälter.) Dasist ganz ausgemacht, ich bin verloren.

Mad. örrg. Lieben Sie den Grafen nicht mehr?

Sophie. Nein.

Mad. Leeg. Mein Gott und

Sophie. Ich kann nicht dafür.

Mad. Lcrg. Und sind seine Verlobte.

Sophie. Ich darf ihn nicht betrügen. Er muß es wissen,daß es anders in mir ist. Er muß er wissen.

Mad. Lcrg. Kindl liebe Sophie