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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
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Mad. Wardamm. Lieber Mann, Du hast gesehen, ichkann mich in alles finden. Meinetwegen rede nie von Gelbeaber es gibt Umstände, wie dieser und selbst die künftige Ver-sorgung von Henrietten, wo es denn doch der Mühe werth seyn

könnte, wenn Du sey es auch noch so wenig nur etwas vondem Kapital retten könntest

Hr. Wardamm «übellaunig). Liebe Panline!

Mad. Wardamm. Genug, cs betrifft die Ehre und dasGlück unserer Kinder ich habe es auf dem Herzen ich meinees gut, ich sage es heraus Du mußt Dich ermannen, Dein

weiches Herz muß schweigen, und Du mußt Dich bemühen, durch

Strenge das ausgeliehene Kapital wieder zu bekommen.

Feld tag lmlt unterdrücktem Schmerz). Er kann es nicht.

Mad. Wardamm. Was? weiß denn mein A nder vondem, wovon nur ich allein nichts wissen durste?

Fel ding. Ach Schwester wenn Du wüßtest, wie wehDu mir thust

Mad. Wardamm. Nun. etwas muß doch wieder zu be-kommen seyn; der schimpflichste Bankerotteur gibt doch etwas

Hr. Wardamm. Der Unglücklichste kann nichts geben, undist eben deßhalb der Unglücklichste.

Mad. Wardamm. Willst Du Dich der Sache nicht an-nehmen, so will ich es betreiben. Hart bin ich auch nicht.

Hr. Wardamm. Rede nichr mehr davon ich befehle esDir.

Mad. Wardamm. Nun so sey alles verloren, und Gottvergebe es dem unredlichen Manne, der uns um unfern Stab imAlter bringen konnte!