189
Zckrrtär. Liebe Mutter — Schwester — ein Wort alleinzu meinem Vater — ich folge gleich.
(Die Trauen gehen ab )
H r. Wardamm. Mein Sohn, was soll ich hören?
§ r !t rcIär tergreist seine Hand und sagt mit Ehrfurcht und Rührung) ;Der Zuruf Ihres Vaterherzens hat mich erschüttert. — Ich gelobees Ihnen, ich will thun was an mir ist, daß diese EmpfindungHerr bleibe. Aber — (Er halt inne.)
Hr. Ward a mm. Weiter.
Sekretär. Wenn meine Ehre vernichtet wird — Sie sindein Mann von Ehre — das ist mein einziges Gut — wenn iches durch Schurken verliere - dann kann ich für nichts stehen. —Vater — Sie können den nicht Haffen, den Sie bedauern muffen.
(Er geht ab.)
Hr. Ward« mm (allein). Dabei — zum erstenmale —verläßt mich der Muth (Er stützt sich in tiefem Nachdenken auf eineStuhllehne.) Was dagegen thun? Ich sehe nirgend Licht.
Lüster Austritt.
Felding. Herr Wardamm.
Fclding. Schwagerl
Hr. Wardamm. Aha, Du bist es?
Feld tag. Reiche mir die Hand. (Herr Wardamm thut es.)Vergeben bast Du — Gott vergelte das! Leb wohl!
Hr. Wardamm. Du willst fort?
Fclding. Ja.
Hr. Wardamm. Wohin?
Frlding. Mein Kind suchen.