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der Tochter Liebe bewundern, und in mir den niederträchtigen Eigen-nutz verachten.
Henriette. Um Gottes willen, lieber Vater —
H r, Wardamm, Er hat Recht — er hat ganz Recht. Dießist fast der unangenehmste Handel, den ich je erlebt habe. Jndcßverlieren wir den Muth nicht. Schein — und Vorurtheil — findhartnäckige Feinde; aber auf geradem Wege, festen Schrittes be-stritten — schlägt man sie doch oft mit Glück aus dem Felde.Laß mich Nachdenken.
Zehnter Änftritt.
Vorige. Bedic»ter de» Ministers
Lcdicntcr. Seine Excellenz, der Herr Minister, verlangenden Herrn Sekretär sogleich zu sprechen. Aber gleich.
Lckrctär. Ich komme. (Bedienter geht ab,) Adieu Vater,In dem Handel erliege ich. (Er geht,) Aber nicht allein,
Hc, War)amm. Philipp I
Sekretär (kehrt zurück,) Was befehlen Sie?
Hr. Wardamm (ernst). Keine Thorheit!
Lckrctär. Was nennen Sie Thorheit?
H r. Wardamm. Jede Heftigkeit.
Lckrctär. Schande — und kaltes Blut?
Hr. Wardamm, Bewußtseyn — und Muth I (Er legt dleHand auf seine Stirne.) Liebe und Erfahrung geben Dir Segen mit.(Sr führt ihn zu den Frauen.) Die Weiber — eine wehmüthigeBitte, ihre Stütze, nach des Vaters Tode, zu erhalten. (Zu denFrauen): Begleitet ihn hinaus. Geh mit Güttl
Mad, Wardamm und Henriette (nehme» ihn in die Mitteund wollen ihn hinau» führen).