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Sekretär. Und was wird meine Ehre widen I In welchemLichte stehen wir da! Lieber Vater, geben Sie mir einen Rath;wo soll ich hingehen, was soll ich thun?
Hr. Ward am in. Mein Sohn, Du darfst nichts thun.
Sekretär. Aber soll ich denn ruhig —
Hr. Ward« mm. Du kannst nichts thun.
Sekretär. Wie? Sie opfert sich aus, sie duldet die un-würdigste Behandlung; ich weiß das, soll sie quälen lasten, undsagen, „es wird sich schon ausweisen?" Das kann ich nicht, dasdarf ich nicht.
Hr. Wardamm. Der Mensch ist verhaftet — die Gerichtewerben fragen, der Mensch wird erzählen, man wirb ein bravesMädchen, einen gutwilligen alten Kerl von Bedienten, einen ehr-lichen Mann in mir —
Sekretär. Aber der zu dieser großmüthigen Handlung dieTochter überredet hat — der werde ich in der Meinung und imMunde der Stadt seyn. Ich und kein anderer.
Hr. Ward« MM. Hml (Erschlägt die Arme unter.) Hm I
,M ad. Ward amm (zu Herrn Wardamm). Meinst Du das?
Henriette (zugleich). Das wäre entsetzlich I
Sekretär. Kann ich mit Ehre hier leben, wenn man michfür den hält, der einem reichen Mädchen, weil sie ihn liebt, Bril-lanten abschwatzt?
Hr. Wardamm. Deine Besorgniß verdient Ueberlegung.
Henriette. Lieber Vater — Sie finden gewiß einen Aus-weg —
Sekretär. Und wie wird der Minister das bloße Gerüchtaufnehmen?
Hr. Wardamm. Nach der Untersuchung —
Sekretär. Keine Untersuchung kann den Argwohn ganzvertilgen und die allgemeine Verleumdung hemmen. Man wird