sammenhängt; denn Peter hat mir heute dreihundert Louisd'orangeboten, die ich, versteht'stch, nicht genommen habe.
Sekretär. Wo ist das Geld?
Hr. Wardamm. Natürlich bei ihm.
Mad. Wardamm. Solche Leute ziehst Du in das Haus!
Sekretär. Was sagte er, woher er das Geld hätte.
Hr. Wardamm. Ich habe es nicht wissen wollen. Dieedelste Seele, sagte er — ließe mir es anbieten.
Sekretär. Das sagte er? Mein Gott!
Hr. Wardamm. Und sah mir dazu so klar in die Angen,wie sonst, obwohl er ein wenig zitterte.
Sekretär. Ja sie ist es — sie that es! Ich sebe alle».
Hr. Wardamm. Was? Und überhaupt — was nimmst
Du für besondern Theil —
Sekretär. Hären Sie die tranrige Verwickelung. Geheime-rath Seeger ließ mich eben zu sich holen — die Brillantohrringeseiner Tochter fehlen — er hat sie vermißt — sie hat keine Aus-kunft gegeben — geben wollen — ist eingesperrt! — O ichhabe einen furchtbaren Augenblick gelebt. Der alte Mann, der
Ihnen da« Geld bringt — der Ihnen sagt — die edelste Seele
schickte es Ihnen — sie, die mich liebt —
Hr. Wardamm. Lieber Sohn!
Sekretär. Die Sie hochschätzt — Ihre Dürftigkeit kennt— Sie errathen e« doch, welches Herz sich für nns Mißhandlungenausgesetzt hat, die es nicht verdient?
Hr. Wardamm. Ja, mein Sohn, ich sehe klar.
Henriette. Das liebe Mädchen!
Sekretär. Ach diese Güte, die sie uns hat erweisen wollen,ist es, die mich um alle Hoffnung bringt.
Mad. Wardamm. Ich habe nie Hoffnungen gehabt, guterPhilipp.