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rath Seeger hat den Peter, den er heute entlasten hatte, eben hierim Hause in Verhaft nehmen lasten.
Mad, Wardamm. Was? Er hat sich unterstanden —
Sekretär (lebhaft). Weßhalb? Sagen Sie mir schnell,weßhalb.
Hr. Wardamm (unruhig). Ich weiß es nicht.
Henriette. Haben Sie auch keine Vermuthnngen?
Sekretär. Seyn Sie so gut, mir jede Vermuthung zusagen, wenn Sie welche haben.
Hr. Wardamm. Weßhalb dringst Du so sehr darauf?
Sekretär. ES ist von äußerster Wichtigkeit.
Hr. Wardamm. In der That — die Sache beunruhigtmich, das läugne ich nicht.
Sekretär. Das sehe ich.
Hr. Wardamm. Um des alten Menschen willen.
Sekretär. Weßhalb seinetwillen? — Ich bitte Sie, sagenSie mir alles.
Hr. Wardamm. Nun — Euch kann ich es wohl sagen.Ich fürchte — aber seyd sehr vorsichtig mit der Sache — ich fürchte,einige Dienste, die ich dem Menschen ehedem geleistet habe, einpaar herzliche Worte von heute, und mein Mangel, den er kennengelernt hat, haben den ehrlichen alten Mann verleitet, daß er sichvergessen hat —
Sekretär. Ganz rechtl
Hr. Wardamm. Eine Entwendung bei dem reichen Prassernicht für eine so große Sünde zu halten.
. Mad. Wardamm. Ei mein Gott —
Hr. Wardamm. Es wäre sehr beugend für mich undschrecklich für den armen Kerl. Ich kann mir aber, da ihn Seegerhat verhaften lasten, fast nichts anders denken, als daß es so zu-