Hr. Ward« mm (rasch). Halt! Seyd still! — Auf so wasverstehe ich mich auch. (Er wendet ihn mit Lebhaftigkeit zu sich.)Lassen Sie sich ansehen. (Er laßt ihn aus seinen Armen und sagt inlauter Freude:) Ja! ja, er bringt IMS was Gutes. (Zwischen denFrauen, deren Hände er ergreift.) Er bringt UNS ein Glück, ich sehe es,ich fühle es — (Er schiebt die Frauen von sich.) Es überfällt mich
— (Ueberlaut.) Ja! (Mit gefalteten Händen.) Die Stunde der Er-lösung ist gesommen l — Seht — er kann vor Wonne nicht reden
— dis bebende Lippe — das Herz, wie es schlägt! — Seht —seht — o seht, er weint. (Er umarmt ihn.) Gott stehe mir bei!Ich habe das Unglück getragen — bei dem Glück beben meineKnies. Im Elend bin ich nicht versunken, (er wirst sich auf einenStuhl) großer, guter Gott! warum kann ich die Rettung nichtaushalten?
.Mali. Wardamm. Aber lieber Mann — ach Herr) Doktor I —
'Henriette. Vollenden Sie.
Lolitor (mit gefalteten Händen in freudiger Wehmuth auf HerrnWardamm blickend). Er hat Recht. (Zu den Frauen, mit demAusbruch seiner Herzensfreude.) Ja — gelobt sey Gott I — erhat Recht.
Mad. Wardamm (legt des Doktors Hand an ihr Herz, das We<X sicht auf seine Schulter). Ach! (Sie kann nicht reden.)
<Henriette (sieht starr vor Freude auf den Doktor, ihre ArmeF hängen herab. — Wehmuth und Freude lassen über der Haupt-
' empfindung keinen besonder» Ausdruck zu).
Hr. Wardamm (ln Weichheit aufgelöst). Zu mir — zu mir!
— meinen Dank vor der Verkündigung, wie Ihr Wille längstvor der That hergegangen ist.
Doktor. Höret mich. — Still und klein — sparsam undgering ist die Hülfe.