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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
179
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Hr. Ward« mm (rasch). Halt! Seyd still! Auf so wasverstehe ich mich auch. (Er wendet ihn mit Lebhaftigkeit zu sich.)Lassen Sie sich ansehen. (Er laßt ihn aus seinen Armen und sagt inlauter Freude:) Ja! ja, er bringt IMS was Gutes. (Zwischen denFrauen, deren Hände er ergreift.) Er bringt UNS ein Glück, ich sehe es,ich fühle es (Er schiebt die Frauen von sich.) Es überfällt mich

(Ueberlaut.) Ja! (Mit gefalteten Händen.) Die Stunde der Er-lösung ist gesommen l Seht er kann vor Wonne nicht reden

dis bebende Lippe das Herz, wie es schlägt! Sehtseht o seht, er weint. (Er umarmt ihn.) Gott stehe mir bei!Ich habe das Unglück getragen bei dem Glück beben meineKnies. Im Elend bin ich nicht versunken, (er wirst sich auf einenStuhl) großer, guter Gott! warum kann ich die Rettung nichtaushalten?

.Mali. Wardamm. Aber lieber Mann ach Herr) Doktor I

'Henriette. Vollenden Sie.

Lolitor (mit gefalteten Händen in freudiger Wehmuth auf HerrnWardamm blickend). Er hat Recht. (Zu den Frauen, mit demAusbruch seiner Herzensfreude.) Ja gelobt sey Gott I erhat Recht.

Mad. Wardamm (legt des Doktors Hand an ihr Herz, das We<X sicht auf seine Schulter). Ach! (Sie kann nicht reden.)

<Henriette (sieht starr vor Freude auf den Doktor, ihre ArmeF hängen herab. Wehmuth und Freude lassen über der Haupt-

' empfindung keinen besonder» Ausdruck zu).

Hr. Wardamm (ln Weichheit aufgelöst). Zu mir zu mir!

meinen Dank vor der Verkündigung, wie Ihr Wille längstvor der That hergegangen ist.

Doktor. Höret mich. Still und klein sparsam undgering ist die Hülfe.