iung, wie der Krieger vor dem General; weg sind die Wolkenvon der Stirne, und cs ist Heller Sommcrtag.
Doktor. Nicht so viel des Guten Wo ist der Mensch, demes nicht endlich den Kops verrückte?
Heu rillte. Bei Ihnen gehen die dankbaren Ergießungenguter Menschen zum Herzen.
Lolitor. Zum Herzen? O ja! — Aber wer sagt Ihnen,daß es ohne allen Eigennutz ist-' Kennen Sie die geheime Ge-schichte dieses Herzens? (Er sieht sie a» und wendet sich rasch zuHerrn Wardamm.) Nun, was sür Arbeit wird mein guter alterFreund dort treiben?
Hr. Wardamm. Buchstaben malen —
Lolitor. Abschreiben?
Hr. Wardamm. Die Hülle und Fülle.
Lolitor (nimmt das Papier). Ein Proceß? (Sr steht ihn an.)Die Ruinen und den Schutt fremder Thorheiten und fremdenElends mühsam nachzeichnen? Nein I (Er wirft es auf den Tisch.)Schicken Sie das weg.
Hr. Wardamm. Man muß doch etwas thun. Wo wirstehen — ist es gleich viel was.
Doktor. Laß sehen, ich bringe Euch ein Bäumchen frisch
nnd zart. Ich Pflanze es in Eure Milte — und neune das
Bäumchen den Baum des Guten. Möge es gedeihen, nnd unterseinem Schatten — der saust ruhen, der so manchem Obdach
gegeben hat!
Hr. Wardamm (sieht den Doktor und alle umher an). Wasist das? (Pause.)
Mad. Wardamm. Lieber Doktor — Sie sehen so fröh-
lich ans —
Hcnricttr So gut — so Ihrer Sache gewiß. Dürftenwir hoffen —