weine ich nicht. Vorhin dachte ich: — Wenn Du nun noch Geld
hättest — Seeger wäre arm, begehrte ein Fleckchen Gras, wie
Du von ihm, wie ich Dich an mein Herz reißen, in meine Armeschließen, zur Ruhe einfllhren wollte — Die Freude habe ich sooft gehabt in der Welt — Es gibt manche Gegend in Deutschland,wo bei meinem Namen sich Hände falten. — Nun ist das vor-bei. Ich kann niemanden mehr geben — darüber habe ich ge-weint. — Daß ich, der aller Welt gab, weil ich nichts mehr
habe, nun fordern muß, das finde ich ganz natürlich, und wäre
ein Narr, wenn ich darüber weinen wollte; daß ich von Dir for-dere, damit beweise ich Dir Ehre; daß Du nichts geben willst —darüber weine Du, ich wahrhaftig nicht.
Gchcimerath. So explicire Dich nur. Was hast Dubei mir versehen wollen?
Hr. War-amm. Mache mich zum Aufseher über irgendeine Deiner Meiereien. Es soll eine solche Stelle vacant seyn,sagt man.
Grhcimerath. Ach warum nicht gar? Ei, wo denkstDu hin? Nein — das geht nicht!
Hr. Ward amm. Weßhalb?
Srhcimcrath. Nimm mir's nicht übel, ich muß Dir'soffenherzig sagen; ich kenne Deine gutmüthige Narrheit, Du wür-dest mir alles verschenken, alles verfressen —
Hr. Ward amm (lächelt mitleidig).
Geheimerath Weiß Gott!
Hr. Ward amm. Wann habe ich fremdem Eigenthum —es mochte Jammer oder Glück sehn, schlecht vorgestanden? Nennemir Einen solchen Fall.
Gchcimerath. Du hast keinen Spekulationsgeist —
Hr. War-amm. Kann seyn.