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Denn lieber ärgere ich mich über eine schlechte Sache, als daß ichdarum traure.
Fcldiug. Schone Deinen Mann.
Äad. Ward amm. Schonen? Ich sage Dir, baß wir derSpott aller Menschen find. An wen hat er das Drittel verborgt?Warum erfahre ich das nicht? Und es war nicht einmal ein reinesDrittel mehr. Neunzig tausend Thaler hat er gehabt, dreißig tau-send Thaler mußten also ausgeliehen gewesen seyn, wenn er dasDrittel erhalten hätte. Es sind aber fünfzehn tausend Thaler aus-geliehen worden. Das hat er mir gestanden. Das Uebrige istzum Uebrigen drauf gegangen. Nun und wo bleiben die Zinsenvon den fünfzehn tausend Thalern?
Feld tilg (sieht in die Zeitung). Das weiß ich nicht.
Äad. Ward amm. Das muß sich jetzt offenbaren; denn
— (auf den leeren Beutel deutend) hier ist weder Drittel noch Hälfte
— hier ist nichts. (Sie fetzt sich erschöpft.) Ich bin am Ende.
Fel ding (tritt z» ihr). Liebe Schwester, wenn es denn soist — so sey ein gutes Weib und hilf ihm tragen. Mache durchÜbeln Muth die Last nicht schwerer, als sie ohnehin schon auf ihmliegt. Hilf ihm denken — Wege finden. — Du bist das einzigeund reichste Kapital, was er jemals hatte — laß ihn nicht daranverzweifeln. (Er geht ab.)
Mad. Wardamm (im Nachdenken). Er muß einen Dienstsuchen. — Es mag ihn hart ankommen — aber er muß.