Felding (seufzt). Freilich I
Mad. Ward amm. Die sind bös und erschrecklich. Wirfind — Was hilft'S, daß man davon redet?
Felding. Doch Schwester, es ig bester, Du legst DeineSorgen auf mich, als auf Deinen Mann.
Mad. Ward am in. O der ist immer gutes Muths.
Felding. Gott sey Dank dafür I
Mad. Wardamm. Den ficht nichts an.
Felding. Ach sag das nicht. — Aber wie steht Ihrdenn jetzt?
Mad. Wardamm. Schlecht, schlecht, schlechtI Arm! Wiearm, das weiß ich noch nicht; aber wie verspottet — dasweiß ich.
Felding. Nun, nun — verspottet?
Mad. Wardamm. Der Mann vom Drittel — Herr
Drittel, so hat er lange genug geheißen. Ob er so viel noch imVermögen hat als er das Drittel nannte — ich weiß es nicht.Aber ich glaube, es ist auch fort. Und dann — ist alles fort.
Felding (seufzt).
Mad. Wardamm. So zu leben — solche Grundsätze!
Bon der Stunde unsrer Heirath an — wenn er mir sagte: —Pauline, Iah mich machen, laß mich wirthschasten. Reich bin ich,laß, wenn's unglücklich geht, zwei Drittel darauf gehen. EinDrittel will ich fest halten, für Alter, für Unglück, für Dich.Darauf kannst Du rechnen. Von der ersten Stunde an habe ichdagegen gebeten, gerathen, gesorgt, gepredigt. Nichts — es gingwie er wollte.
Felding. Aber —
Mad. Wardamm. Offnes Herz — ohne Tafel, offenerBeutel für jedermann.
Jffland, theatral. Werke. VlU.
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