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Frldlng. Wo ist Dein Mann?
Mad. Ward« mm (verdrießlich, aber nicht bösartig). Wasweiß ich —
Feld lug. Da habe ich die Zeitung —
Mad. Wardamm. Das sehe ich —
Frldlng. Die Armeen stehen immer noch in meinerGegend.
Mad. Wardamm. Hm!
Felding. Das ist eben kein Glück für mich.
Mad. Ward«mm. Sage mir nur, wie Du einen ganzenMorgen so im Schlasrock Dich herum treiben magst? Ein Mann— ein Pachter — der Feld, Haus, Scheuer, Leute, Vieh, Re-gister, Magazine, Correspondenz zu verwalten hat —
Fel ding. Hattel (Seufzt) Hatte — liebe Schwester.Schon einmal durch den Krieg zu Grunde gerichtet, wieder allesangeschafft, und nun wieder vertrieben — keine Nachricht vonmeiner Familie — gehe ich da herum — und sehe mich für einenKranken an, der nun für abgemattete Seele und. Körper nichtshat und sucht — als Gemächlichkeit und Wärme.
Mad. War da mm. Wer im Schlafrocke geht, ist träge, werträge ist, kann zu nichts kommen —
Feld ing. Du hast so Deine Gemeinsprüchlein; Dn meinstdergleichen gut — aber wer Dich nicht kennt — begreift Dichdennoch nicht. Gegen Deinen Mann bist Du manchmal fast —fast hart.
Mad. Ward amm. Ich muß es seyn, ich muß es seyn.Ich bins nicht genug.
Feld lug. Er ist ein so guter, vortrefflicher Mann —
Mad. Wardamm. Gut — vortrefflich? Ja, das ist er.Aber zu gut ist nicht vortrefflich. (Sie geht und hebt den leere«Geldbeutel ln dle Höhe.) Hier sind die Folgen.