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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
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Gkheimcrath (si-ht weg). Es ist wahr. (Nach einer Pause.)Die Liebe wird mich aufrecht halten.

Madem. Re in an«. Für mich selbst will ich wenig

fordern, aber für die gerechte Sache werde ich zu allen Zeitenalles ganz und unverkürzt von Ihnen fordern. Ich werde nichtNachlassen, der Mann meines Herzens muß ganz handeln, seineHandlungen und ihre Beweggründe müssen vor dem Auge derWelt so rein da liegen, wie vor Gottes Auge. Nun ist dieFrage: Wollen Sie so die Verbindung mit mir schließen? Ant-worten Sie daraus!

Gehet inerrth lstürzt vor ihr nieder). Sophie

Madein. Rcißmanu. Stehen Sie auf! die Liebe soll

mir nicht antworten, sondern die Ueberzeugung des Mannes.Prüfen Sie Sich. Die Antwort, die Sie jetzt geben sollen, istmehr als die Antwort vor dem Altar: dort werden wir Ringewechseln, dann ist alles vorher schon abgeschloffen hierallein keine Zeugen als uns wo nichts spricht, als dasGefühl von künftigen Freuden oder Leiden, die wir uns bereiten,und unsere ewige Verantwortlichkeit, die mit jedem Pulsschlagedringender uns mahnt:redet Wahrheit" hier sollen wirunsere Herzen auf ewig vereinen oder von einander scheiden.Noch einmal sage ich denn, auf andere Bedingungen nehme ichSie nicht an; wählen Sie mich aus diese Bedingung?

Geheim erath. Ja, ja, ja! Sehen Sie es nicht anmeinem ganzen Wesen, daß ich Sie fühle, liebe, daß ich Ihrerbedarf, daß ich die Vergangenheit bereue daß ich auf Treueund Glauben, von Herzen aus, in dieser schönen feierlichen Stunde,Ihre Hand erbitte und glücklich bin.

Mad ein Reiß manu. Gut, mein Freund! Mein lieber,mein geliebter Freund! Ich glaube alles und fühle mich