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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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Madem. Keißmann. Und nicht darf. Weiter.

Geheim erath. Weiter habe ich nun dabei den Kum-mer, Sie, liebe Sophie, ohne meine Schuld unzufrieden mit mirzu sehen. Etwas, das ich um jeden Preis erkaufen möchte, daßes anders wäre!

ÄI ad cm. 8rißmanu. Um jeden Preis? Seyn Sienicht empfindlich über die Frage, sie enthält keinen Zweifel. Sieenthält den festen Glauben an da? Her; des Mannes, dem ichdas meinige übergeben will übergeben habe. Ja, Klarenbach,ich mache kein Geheimniß daraus, ohne zerstörenden Gram könnteich mich nicht von Ihnen losreißen I

Gchclmrrath. Sophie! Freundin! Gefährtin meinesLebens! Guter Engel, den die Vorsicht mir gab, wie kannich Sie verdienen? Nein, das kann ich nie, ich fühle es, Sie*sind in der Reinheit und Festigkeit Ihres Willens mehr als

ich! Wie kann ich Sie überzeugen, mit welcher Innigkeit ich Siehochschätze I

Madem. Kcißmann. Klarenbach!

Geheim ccath (nimnn ihre Hand). Sophie!

Madem. Ke manu. Die Ehefrau eines Mannes an

einer so bedeutenden Stelle hat große Pflichten. Auch sage

ich Ihnen vorher: Niemals werde ich bloß Ihre Hausfrau

seyn wollen, ich werde Einfluß auf Sie und Ihre Entschlie-ßungen haben.

Geheimer» th. Znm Segen der Menschen, für die ichwirken soll.

Madem. kkißmanu. Was werde ich aber über Sie ver-mögen? Ich weiß es, Ihr erster Wille ist immer gut aber

die Ambition, und lassen Sie mich wahr reden die Hab-sucht aus Ambition führt Sie auf Abwege, und trübt den QuellIhrer ersten bessern Gefühle.