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Madem. Keißmann. Und nicht darf. — Weiter.
Geheim erath. Weiter — habe ich nun dabei den Kum-mer, Sie, liebe Sophie, ohne meine Schuld unzufrieden mit mirzu sehen. Etwas, das ich um jeden Preis erkaufen möchte, daßes anders wäre!
ÄI ad cm. 8rißmanu. Um jeden Preis? — Seyn Sienicht empfindlich über die Frage, sie enthält keinen Zweifel. Sieenthält den festen Glauben an da? Her; des Mannes, dem ichdas meinige übergeben will — übergeben habe. Ja, Klarenbach,ich mache kein Geheimniß daraus, ohne zerstörenden Gram könnteich mich nicht von Ihnen losreißen I
Gchclmrrath. Sophie! Freundin! Gefährtin meinesLebens! Guter Engel, den die Vorsicht mir gab, wie kannich Sie verdienen? Nein, das kann ich nie, ich fühle es, Sie*sind in der Reinheit und Festigkeit Ihres Willens mehr als
ich! Wie kann ich Sie überzeugen, mit welcher Innigkeit ich Siehochschätze I
Madem. Kcißmann. Klarenbach!
Geheim ccath (nimnn ihre Hand). Sophie!
Madem. Ke iß manu. Die Ehefrau eines Mannes an
einer so bedeutenden Stelle hat große Pflichten. Auch sage
ich Ihnen vorher: Niemals werde ich bloß Ihre Hausfrau
seyn wollen, ich werde Einfluß auf Sie und Ihre Entschlie-ßungen haben.
Geheimer» th. Znm Segen der Menschen, für die ichwirken soll.
Madem. kkißmanu. Was werde ich aber über Sie ver-mögen? Ich weiß es, Ihr erster Wille ist immer gut — aber
die Ambition, und — lassen Sie mich wahr reden — die Hab-sucht aus Ambition führt Sie auf Abwege, und trübt den QuellIhrer ersten bessern Gefühle.