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Ächter Auftritt.
Friederike. Mamsell Neitzmann.
Madem. Ueißmann (klopft).
Friederike (thut einen Schrei und Mt die Hände vor« Geficht.)
Made IN. Ueißmanil (kommt herein.) Ei, ihr lieben Leute,ist denn dieß Haus —
Friederike (steht auf und verbeugt sich mit niedergeschlagenenAugen).
Mad ein. Ne iß mann. Ansgestorben, daß niemand zufinden ist?
Friederike. Ich bin allein zu Hause, Mamsell.
Madem. Leißmann. Kennen Sie mich, liebes Mädchen?
Friederike. Sie find Mamsell-ja — aber —
Madem. Kciß »> an n. Reißmann. Des Hofrath Reiß-manns Tochter bin ich.
Friederike. So? Ich freue mich — ich weiß es wohl,aber setzen Sie Sich doch gefälligst —
Madem. Ne iß mann. Mein Besuch ist kurz. Ich bin ge-kommen, die Schwester eines Mannes kennen zu lernen, der mirnicht gleichgültig sehn kann, wie Sie vielleicht wissen.
Friederike. Wir haben gehört, daß er die Ehre habenwird —
Madem. Ueißmann. Und bann — möchte ich an Sie,von der ich viel Gutes gehört habe, und die mir daher achtungs-werth ist, eine Frage thun, die Sie mir aufrichtig beantwortenwerden, wenn Sie ein gutes Mädchen sind.
Friederike. Sie erzeigen mir eine Ehre —
Madem. Neißmailli. Nicht so. Wir sollen näher — wirsollen ja sehr nahe bekannt werden: die Frage betrifft mein Glück,