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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
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geht eS Mich an! (Hebt ihn auf und geht ein paar Schritte.) Wenn

mir aber Gernau draußen begegnete, so sähe es aus, als verberge

ich mein Geheimniß Ach! (Setzt ihn von sich auf die Erde.)Aber mein Bruder schickt es doch! jemand, der ein Recht dazuhat, sagte ja der Mensch das ist mein Bruder und so darf

ich es ja ansehen Zudem schickt gewiß der Vater die Meubeln

wieder zurück, dann geht dieß auch wieder mit; wenn ich es nunnicht einmal angesehen hätte, so wäre es ja, als wenn ich denBruder verachtete. Nein, aufmachen und ansehen will ich dieSachen aber behalten will ich gewiß kein Stück. (Kniet hin,schneidet die Binder los, öffnet den Deckel, springt auf.) Ach wie schön!(Kniet wieder hin.) Ein Halbmantel I Ach die schönen Blonden! Hm! je nun Ein Halbmantel ist Bürgertracht denkönnte ich allenfalls behalten. (Nimmt ihn um.) Wie für mich be-stellt! (Kniet wieder hin.) Ein Hut! recht hübsch aber eineFeder daran nein, bewahre mich Gott! (Pause.) Ja, wenndie Feder nicht wäre ohne Feder könnte ich ihn tragen. Einartiger Hut, wie er mir nur lassen möchte? (Setzt ihn auf undgeht an den Spiegel.) Nicht übel und die Haube unter demHute das sieht aus, wie das Gemälde von der schönen Eng-länderin, bei meinem Bruder! (Geht zurück.) Was ist der rotheZeug (Nimmt ein Kleid heraus.) Rosa (Erschrickt und ruftlaut): Atlaß! (Das Kleid fällt auf den Boden.) Atlaß Gottbehüte mich vor Atlaß das schreit und glänzt, und fordert alleNachbarn an die Fenster (Hebt das Kleid auf.) Wenn ich nurnichts verdorben Habel (Legt es über einen Stuhl, kniet nieder undsucht weiter.)