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so sagen Sie mir lieber, daß das Vertrauen, das ich in Sie setze,Ihnen Freude macht, wenn es anders so ist.
Friederike. Verzeihen Sie der Ueb^raschung — ich binnicht ich, in diesem Augenblick — ich bin in einer Maskerade vonSachen, die mir gar nicht zukommen, die mir mein Bruder geschickthat, die ich aber alle zusammen wieder weggeben will. Nun ichIhnen das gesagt habe, ist mir leichter, und nun will ich vonHerzen gern auf alles antworten, was Sie fragen.
Madci». Leißin an». Offenherzig denn, sage ich Ihnen,daß ich Ihren Bruder, wegen manchem, was er ist, uud wegenalles dessen, was er sehn könnte, und wovon ich hoffe, daß er esnoch sehn wollen wird, liebe und achte. In Einem Falle nur binich gänzlich unbekannt mit ihm, und darf es in diesem Falle amwenigsten bleiben; deßhalb wende ich mich an Sie. Wie stehenSie mit ihm? Sie und Ihr Vater?
Friederike. Wir? — Gut. tNach einer Pause mit N'jwui»gen» Lebhaftigkeit) O recht gutl
M ad ein. Leih mann. Ich sage, nein.
Friederike. Doch, wirklich —
Madcm. Leißmann. Uud noch einmal, uein; sein Still-schweigen auf den Punkt gab mir Verdacht. Und Sie, liebes Mäd-chen, wenn Sie so ganz zufrieden mit ihm wären, wie eineSchwester mit einem guten Bruder sonst ist, würden auf meineFrage, in einem Strome hin, alles gesagt haben, was Liebe,Dankbarkeit und Wohlwollen eingeben. — Sie stehen also nicht— wenigstens nicht besonders gut zusammen. Westen mag dieSchuld seyn? Nicht Ihres guten Vaters, noch Ihre; das sagtder Ruf, und ich glaube mich theils selbst davon überzeugt zu haben.Also ist es seine Schuld, und das — gefällt mir nicht.
Friederike. Ihre Vermuthungen dringen so schnell ausmich ein —