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Geheim er ath. Ich will ja mehr thun, lieber Vater INehmt es doch an, und —
Klaren dach. Die andere Ehre ist keine Kost für mich.Ich setze keine Perücke auf mein graues Haar, das Sorge undWetter und Arbeit gebleicht haben. Da steh doch die rauhen Händean — steh Deinen Vater an — wie Du weißt daß er ist — sowirst Du selbst sagen, daß er auch so bleiben muß. In Eureschönen Zimmer, unter Eure feinen Menschen paßt Meister Klaren»bach doch auch als Bürgermeister nicht. Hm! Was? Da sollte ichzu Hause fitzen, kerzengerade, die Predigt und die Zeitung lesen,oder zum Fenster hinaus gähnen? Ich, der ich gewohnt bin zugehen, zu sehen, zu arbeiten, viel Leute um mich schwatzen, arbei-ten, und verkehren zu sehen? Haus, das geht nicht an. Ei Dubist mir ja nicht zu viel geworden, laß denn auch mich Dir nichtzu wenig seyn l
Geheimer ath. Gewiß nicht. Aber der Hofrath verlangtes, und macht es zur Bedingung —
Klar eudach. Ich will hoffen, Du wirst wissen und sagen,daß Dein Vater ein anderer Mann ist, als der Hofrath? MeineAxt bauet den Menschen Häuser, seine Feder reißt sie nieder!
Geheimerath. Ihr könnt mir nun nichts Gutes mehrerweisen, Vater, als das. Ist es nicht unfreundlich, daß Ihr esnicht wollt?
Klare» bach. Nichts Gutes mehr erweisen? — das wäre!Wirft Dich Dein unruhige« Leben aus ein Krankenlager, wer istDir uöthiger als ich? Sollte — Galt verhüte es — Dein Hauseinmal in Brand gerathen — daun will ich hoch steigen, meinSohn! So hoch, als sich kein Geselle wagt, soll mich die Vater-liebe säe Dich bringen; aber zu Amt und Stand steige ich nichthinauf, das sage ich Dir.