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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
28
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Gehe! in erat l>. Vater, darauf habe ich mein Wort gegeben.

klareubach. Du mußt es zurücknehmen.

Geheimcrath. Wie kann ich das?

klaren buch. Sage, Du hättest es nicht verstanden. ESist bei meiner Seele bester, als daß Dein Name beschimpft, oderausgelacht wird!

Geheimcrath. Vater, Ihr seyd mir lieb und Werth, aberich bitte, mischt Euch nicht in meine Gesckäfte.

klärend ach. Gut, Du thust dann als Geheimerath, wasDu zu thuu hast, und ich thue das nämliche, als Vorstand desHospitals und als Vormund der Kinder.

Gcheimerath. Wir können ja von angenehmen Dingenreden, und die Händel weglasten. Ich meine es so aut mit Euch,Ihr weiset aber alles von Euch.

klärend«ch. Du schenkst mir Geld, und wie ich höre,willst Du mich zum Bürgermeister machen lasten? HanSl schenkemir nichts, thue Gutes sür Stadt und Land, und wenn Du kannst,so komm nach gethaner Arbeit alle Vierteljahre meinethalbenuur ein paarmal zu mir auf den Arbeitsplatz. Wir schließendie Thür zu, setzen uns in die kleine Laube, wo Du als Knabeso fleißig Deine Exercitia gemacht hast, sprechen eine Stunde vomHerzen weg, trinken ein Glas alten Weiu, den Du mir verehrensollst bann will ich Gott für meinen gescheidten Sohn danken,der auch gut geblieben ist, und wenn Du von mir weg wiederan Deinen Schreibtisch gehst. Dir meinen Segen mitgeben, undDir Nachsehen, so lange, bis Du mir aus dem Gesichte bist!Sieh Hans mehr fordre ich nicht mehr kann ich nichtbrauchen; aber darum bitte ich Dich recht herzlich, und daraufschlage ein; so hältst Du mich in Ehren und Freuden!