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Gehcimerath. Ihr müßt mir nachgeben —
Llarenbach. Aber, daß Du, der Du denn nun einmaloben siehst, auch nach eignem Gewissen und in der BürgerschaftRespekt oben bleibst, das liegt mir am Herzen. Deßhalb verklageich einen Mann bei Dir, einen Eisenhändler, Grohmann heißter. Dieser Mensch wollte »mir vorlügen, Du hättest von einemandern zwei tausend Thaler angenommen, um ihm das Mono-polium zu verschaffen. Er bot mir zwei hundert Thaler, wennich Dich für ihn gewinnen wollte. Den Ehrenschänder laßfestsetzen.
Gehcimerath. Der Mann ist ein Narr l
Llarenbach. Behüte uns Gott, er ist viel schlechter. Ichhabe es ihm gesagt, daß ich ihn bei Dir verklagen wollte. Ichhabe es auch etlichen guten Bekannten gesagt —
Gehctmcrath. Warum das —
Llarenbach. Daß Du den Kerl exemplarisch strafenwürdest.
Gchrimrralh. Was soll doch nur das Aufheben! Weßhalbmischt Ihr Euch in meine Händel?
Llarenbach. Händel? Um Deine Ehre bekümmere ichmich, wie um Dein Leben! Führst Du nicht meinen Namen,der von undenklichen Zeiten her, hier im Orte, für eine un-tadelhafte Obligation gegolten hat? Bist Du nicht mein Sohn?Bist Dn nicht hier an des Landesherrn Statt? Darf denn eineSchande auf Dir eine Minute ruhen — oder ist es —ist es wahr, Hans? Nein, nein doch, es ist ja nichtmöglich I
Gehcimerath. Es ist möglich; es ist geschehen, auf eineArt, die gar nicht —