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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
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Ter« au. Er ist kein guter Mensch, Friederike.

Friederike. Soll ich hinaus gehen, Gernau?

Gern au. Machen Sie mir das Leben nicht sauer, guteSeele, es trifft mich ohnehin genug. Der Bruder wird mich gehenheißen.

Friederike. Wie?

Gernau. Er wird mich hier vom Dienst wegtreibeu.

Friederike. Warum?

Gcru au. Um einen gefälliger» Mann an meinen Platz zubringen.

Friederike. Gewiß, das will er nicht, und kann esauch nicht.

Gernau. Er kann hier alles; sein Genie, seine Verbin-dungen am Hofe, seine Stelle, machen ihm alles möglich.

Friederike. Und was verlangt ec von Ihnen? Warumzürnt er?

Gernau. Den schönsten Theil d-S Waldes, der hier so-thig ist, verlangt er für sich, unter dem Vorwand einer nützlichenUrbarmachung; diese ist ein englischer Garten, den er anlegeu will.

Friederike. Darf denn sin arbeitsamer Mann nicht aucheine Freude haben?

Gernau. Kann er sie auf Kosten des allgemeinen Bestenhaben wollen? Ich muß dagegen handeln.

Friederike. Weiß er es?

Gernau. Ja. Er war ungezogen stolz.

Friederike. Und Sie

Gernau. Ich dachte an seine Schwester und schwieg.

Friederike (reicht ihm die Hand). Gernau I

Gernau. Er drohte mir!

Friederike. Und Sie?

Jffland, theatral. Werke. VIH.

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