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Grruau. Ich habe mein Blut niedergekämpft. Er hießmich fort gehen — nun gehe ich nicht wieder hin.
Friederike. Und was thun Sie nun in der Sache mitdem Walde?
Geruau. Meine Pflicht.
Friederike (nimmt ihre Hand zurück). Achi
Gern an. Ja, ja. Es wird mich um diese Hand bringen.Ich sehe es voraus.
Friederike. Nimmermehrl — Aber um Nachgeben bittetdie treue Liebe.
Ger« au. Was ich nachzugeben habe, ist geschehen. MeinerPflicht kann ich nichts uachgeben.
Friederike. Das fordre ich nicht. Aber — aber —
Ger «au. Was wollen Sie fordern, das Ihre eigne Billig-keit zu sagen verbietet —
Friederike. Wünschen will ich — nicht fordern — wün-schen, daß Sie der scharfen Ecke der Pflicht, wenn es seyn kann,etwas — etwas nur ausweichen möchten.
Geruau. Ich kenne nur das Recht, das leidet keinen Neben-weg. Und wäre ich des Opfers fähig — wohin führte eS mich?Daß ich später an Sellings Hand Sie meiner spotten sähe.
Friederike. Soll ich mit aller Welt brechen, weil unsereHerzen sich verstehen? Ist es ein Vergehen, daß ich die Albern-heiten von Selling anhöre, weil er der Einzige ist, durch den ichauf meinen Bmder wirken kann.
Gern au. Ich kann mich also auf Sie verlassen?
Friederike. Ganz!
Gern au. Die Hand daraus I
Friederike. Von HerzenI
Gern au. Die Liebe wird mich also nicht verlassen, wenndie Pflicht mich unglücklich macht?