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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
Entstehung
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Gewalt über mich, umzukehren Nur nimm dieß zurück ichkann es nun und nimmermehr.

Hofräthiu. Was soll denn nun werden?

Hofrath. Ich werde die Summe geliehen bekommen, wennDu Dich mit Deinem Vermögen unterschreiben willst.

Hofräthiu. Mein Vermögen? WaS ich besitze ist Dein,wie ich selbst. Nur unsres Kindes wegen und da dieß dasletzte ist was wir wegzugeben haben laß uns offen davon reden.

Hofrath. Genug

Hofräthiu. Du verstehst mich nicht

Hosrath. Genug, genug I Ich verstehe Dich. Du bisteine vollkommene gute Wirthin.

Hofräthiu. Laß mich eine gute Mutter sehn.

Hofrath. Eine wirthschaftliche Mutter und eine genaueFrau

Hofräthiu. Willst Du Deinem Kinde seine Stütze rauben,um der eitlen Mutter Schmuck zu erhalten?

Hofrath. Glaubst Du zu verlieren, was Du an michwagst?

Hofräthiu. Bon mir ist die Rede nicht Dein Kinddenke Dir ohne Eltern ebne alles der Barmherzigkeit frem-der Leute preisgegeben I Ach wie sollte es meinem Herzen sowohl thun, zu sagen nimm alles I Wie schwer wird dieMutterpflichti Fühlst Du das nicht fühlst Du nicht, wie eineleise Einwendung mein Herz zerreißt?

Hofrath. Vielleicht wagen Fremde, was Du Dich nichtgetraust.

Hofräthiu. Nur zul Ich habe ja gelobt, Leiden undFreuden mit Dir zu theilen Die Leiden sind da ich willMuth fassen.

Hosrath. Daraus habe ich gewartet Da weicht der