Hosrath. Du bist nicht aufrichtig gegen mich.
Hosräthiu. Ach Gottl
Hofrath. Du bist es nicht, Du warst es nicht, Du wirstes nie mehr seyn,
Hosräthiu. Glaubst Du das wirklich?
Hofrath. Ja.
Hofrät hin. So bin ich ein unglückliches Weib aus die Zeitmeines Lebens!
Hofrath. Ja, Du bist es, denn Dein Schwur bindet Dichan einen Mann, und Deine Liebe ist zurück genommen.
Hofrät hin. Ich hänge ganz an Dir. Frag unsre erstenJahre, die schönen Jahre, ob Du derselbe bist?
Hosrath. Ich bin'«!
Hofräthin. So sey offen, wie Du ehemals wärest.Habe ich gefehlt — es war unwissend — so will ich es jagern gut machen. Nur laß uns offen — ohne Rückhalt reden.Fordere Rechenschaft von allem — o — laß nichts zurück. Ichwill mein Unrecht Dir mit Hastigkeit bekennen, wo Du michdaraus führst.
Hofrath. — Du hast bei meinem Onkel über mich geklagt.
HofräIhIu. Nein, das habe ich nicht.
Hofrath. Du hast bei Ramstein über mich geklagt, und —
Hosräthiu. Nein, Listenfeld.
Hofrath ldrohend). Sophie — Das ist Deine erste Un-wahrheit !
Hosräthiu (mit gebrochener Stimme). Das war Deine ersteHärte gegen mich.
Friedrich. Ich habe im Saale di; Lichter angesteckt — (Ersetzt auf jeden Tisch zwei Lichter.)