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Siebenter Austritt.
Hofrath. Hofräthin. Hernach Friedrich.
Hosrath (tritt zurück und steht dem Onkel nach). Bin ich UN»gerecht gegen Dich?
Hofräthin. August!
Hosralh. Bin ich es?
Hofräthin. Du hast gewiß Gefühl für die Lage, woreinmich das Wort gesetzt hat.
Hosrath. Man spricht mir also Herz, Ehre, Billigkeit undTreue ab —
Hofräthin. Nimm es nicht so. Vatersorgen fürchten oft.
Ho srath. Sorge — Hat man Sorge um mich?
Hofräthin. Wer liebt — sorgt.
Hosrath. Und Du? — Keine Antwort — Thräncn —ste stürzen herab? — Genug! Das Loos ist über mich geworfen.Unzufriedene Ehe — der gräßliche Augenblick ist da!
Hofräthin. Mitleiden I Meine Thränen ersticken mich.
Hofrath. Was ich befürchtete, ist wahr! Deine Treue istnoch mein, Deine Liebe nicht.
Hofräthin. Wer gab Dir den Gedanken? denn aus Dirkommt das nicht.
Hosrath. Du erträgst mich, Du leidest mich, Du schonstmich — Du liebst mich nicht mehr!
Hofräthin. Kannst Du argwohneu?
Hosralh. Ich muß,
Hofräthin. Wer hat an Deiner guten Seele den Mordbegangen?
Hofrath. Du!
Hofräthin. Listenfeld!
LG»-
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