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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
Entstehung
Seite
233
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Hosrath. Wohl

Friedrich. Die Gesellschaft wird nun bald komme», meineich

Hosrath. Wohl, wohl, und geht.

Friedrich (gebt ab).

Hosrath. Noch eine Frage, Sophie, um unserer ehelichenGlückseligkeit willen, beantworte sie ansrichtig liebt Ramsteinwirklich Deine Schwester?

Hofräthin. Ja.

Hosrath. Nein! Er liebt Dich!

Hosrath in. Listenfeld

Hofrath. Deine Antwort?

Hofräthin. Laß mich fragen, wie dieser Gedanke entstan-den ist, wie Du bis dahin gekommen bist, ihn so gewiß anzu-nehmen, daß Du darüber gegen mich hart werden konntest?

Hosrath. Förmliche, gerichtliche Beweise habe ich nicht.Allein tausend Kleinigkeiten, die im Augenblicke nur ungewöhnlichschienen, sind jetzt marternd, da ich sie reimen kann. Das Feuer,womit er von Deinen Angelegenheiten spricht

Hofräihia. Sind meine Angelegenheiten nicht die Deinen;und hat der Freund der ersten Jahre nicht Bruderrechte?

Hosrath. Der Uebermnth, womit er mir begegnet denhaben Deine Thränen, Deine Klagen haben ihn berechtigt.

Hofräthin. Uebermnth sah ich nie Deine Heftigkeit er-regte wohl Ungeduld allein

Hosrath. Ich habe Geld verloren, und mit dem Gelbe dieLiebe meines Weibes, die Achtung meines Freundes

Hosräihi». Sey gerecht ich war es oft.

Hosrath. Deiner Schwester Vermögen ist bei mir ver-unglückt. Ja es ist wahr.

Hofräthin. Und ich weiß von dem Verluste seit heute.