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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
Entstehung
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Henriette (gibt ihn hin). Von Herzen gern.

Fräulein (sucht was sic Ihr geben könnte, erblickt den Ring undruft laut auf): Ach! diesen Ring kann ich Dir nicht geben

es ist mein Brautring.

Hcnricitc (freudig erstaunt). Braut?

Fräulein (hastig). Der Präsident!

Henriette. Der ist Ihr Bräutigam (in lauter Freude.)Gott sey Dank!

Fräulein. Pst! Die Präsidentin.

Henriette. Gott sey Dank, daß Sie hier aus dem Jam-merthale wegkommen wie oft, wie oft habe ich Sie beklagt, umSie geweint was haben Sie nicht hier leiden muffen I

Fräulein. Pstl

Henriette. Die Frau Präsidentin ist eben weggegangen.Ich möchte alles thun, was Sie von mir verlangten, sagte sie

Fräulein (gerührt). Sagte sie das?

Henriette. Ja. Ehe sie ging, legte sie die Hand aufIhre Stirne und sagte so vous psrckonns.

Fräulein (mit inniger Rührung). Auch ich verzeihe (nach derThür wohinaus die Präsidentin gegangen ist, gewendet) ich verzeihealles. (Zu Henriette.) Komm! laß uns zu ihr gehen.

Henriette. Ach! Noch nicht.

Fräulein. Warum nicht? Ich bin so glücklich I So übermein kühnstes Hoffen hinaus glücklich I Wie könnte ich in Un-frieden mit jemand seyn? Ich muß es ihr ich muß es jeder-mann sagen, daß ich nun ganz glücklich bin. (WM gehen.)

Henriette. Hernach. Gehen Sie jetzt auf Ihr Zimmerund sammeln Sie erst mehr Kräfte.

Fräulein (steht auf ihren Ring). Wie Du meinst jaich will alles thun ach ich möchte gern thun, was alle Weltmit mir zufrieden macht. Ich bin ja von allen, allen die leben,