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Domherr (tritt zu ihr). Mir steht der Verstund ganz still.
Präsidentin (unwillig). Ach!
Domherr. Das will etwas sagen, denn ich habe Judiciumund Routine — aber so ein Casus wie der —
Präsidentin (steht ste an).. Die Frau Präsidentin also I
Domherr. Wenn er abgesetzt wird, wovon wollen sieleben?
Präsidentin. Sie lieben sich. Was bedürfen sie?
Domherr. Nun — ste wollen doch essen, trinken, itemsich kleiden. Trösten Sie sich, es werden Bettelleute.
Präsidentin. Wozu bedarf ich Trost, und solchen Trost?
Domherr. Pst! — Sie ist noch nicht bei sich. Wennmich jemand geärgert hat und es geht ihm hernach conträr, sodenke ich. damit verleihet dir Gott eine Satisfaktion und damitberuhige ich mich dann.
Siebenter Auftritt.
Vorige. Henriette.
Henriette. Der Herr Präsident schicken mich zur gnädigenFrau —
Präsidentin. Dem Fräulein ist nicht wohl —Henriette. Ach du lieber Gott — (Ste leistet ihr mitEmsigkeit Dienste).
Präsidentin. Hier ist englisches Salz. — (Gibt cs ihr.)Henriette. Fräulein — liebes Fräulein Lehning! (ZurPräsident!».) Was ist ihr denn widerfahren?
Domhcr r. Sie — sie ist unbaß.