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7 (1859) Frauenstand Die Höhen
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freundlich auf mich herab und sey mein Schntzgeist ich habedein Andenken nicht entehrt. Verklärter Dulder zeige du mirdas Land wohin ich gehen soll l (Sie trocknet ihre Augen.) Darfich jetzt mich beurlauben

Präsidentin. Ich gebe Ihnen zwanzig Karolin Reisegeld.

Fräulein (verneint es mit sanftem Kopfschütteln).

Domherr. Bei Gott sehr zeoereune. Sinn bei mir solldenn auch die Rechte nicht wissen, was die Linke thut es seydrum in Gottes Namen, geben Sie ihr noch obenein fünfKarolin für mich mit auf den Weg. Aber den Namen abgelegt

Fräulein (zur Präsidentin). Lassen Sie mir das Gefühl,daß ich von nun an für mich allein sorge und verkennen Sie michnicht, wenn ich Ihr Geschenk verdanke aber verbitte. (ZumDomherrn.) Das Ihrige, mein Herr, würde mich entehren. (ZurPräsidentin.) Mögen Sie in keinem schmerzlichen Augenblicke IhresLebens sich erinnern wie hart Sie die arme Sophie entlassenhaben, die nichts verschuldet hat als daß sie der Stimme ihresHerzens nicht gebieten konnte.

lSie geht, in der Thür begegnet ihr der Präsident.)

Ginster Austritt.

Vorige. P si de nt Le c r f«> d.

Fräulein (erschrickt, verneigt sich vor ihm und will gehen).Domherr (steht betroffen da).

Präsidentin. Mein Herr, was wollen Sie hier?Präsident (zu Fräulein Lehning). Bleiben Sie.Präsidentin (zu Fräulein Lehning). Forti