warne ich Sie, fürchten Sie den Mnth der Freundschaft; wohin michdieser ruft, folge ich und gehe so weit es mein Her; verlangt. (Geht.)
Präsidentin. Gut, schön, vortrefflich I dieser Trotz kommtmir erwünscht; sie leiten mich selbst auf den Weg, den ich zu gehenhabe.
Fräulein. Der Präsident ist doch so gut. —
Präsidentin. Gut? Ja, gut ist er. So gut, daßjedermann seine Form stempeln kann, wozu er will. Weg mitder schlechten Masse. Aber dieser Schreiber, der sichs beigehen
lassen will ein gemachter Mann zu seyn, der soll-hm! wie
viel Uhr ist es?
Fräuleiu. Halb zehn Uhr glaube ich. — (Sie wendet sichliebevoll zu ihr.) Besänftigen Sie sich.
Präsidentin (unruhig). Ob der Minister schon hier seynmag? — Ziehen Sie die Schelle.
Fräulein lthut es>.
Louis stritt ein). Hochwürdige Gnaden, Herr Domherrvon Wellar und der Herr Kapitän von Brägen sind da und wollenaufwarten.
Präsidentin. Der Hauptmann ist mir zuwider — indeß— führe Er sie herein und hole Er hernach imKabinet einen Briefbei mir ab, der gleich besorgt seyn muß.
LoniS (geht).
Präsidentin lzu Fräulein Lehning). Sie empfangen dieHerren, machen für meine Entfernung Entschuldigung, daß ich aberbald zurllckkommen würde. Sie gehen dann auf Ihr Zimmer.
<Sie geht ins Kabinet.)