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Sekretär. Sein treuer Freund! So werben Sie michfinden, wenn alle Welt von ihm zurückgetreten ist.
Präsident In. Eine ehrwürdige Freundschaft! Nur etwasunbegreiflich ist sie.
Sekretär. Für die wahre Freundschaft sind wenige geschaffen.
Präsidentin. Darf ich rathen; so benutzen Sie die wahreFreundschaft des Herrn Präsidenten zu Ihrer Chargenerhöhung inZeiten.
Sekretär. Das habe ich nie gewollt. — Die gnädige Frauhaben mich zu sich fordern lassen, was haben Sie zu befehlen -
präsldcntin. Wie die Sachen jetzt stehen — nichts. —Entschuldigen Sie mich bei dem Herrn Präsidenten, ich kann beiseinem 8oupe nicht erscheinen.
Sekretär. Dieser Auftrag gehört einem Bedienten.
Präsidentin. Einem Officianten, ja. Sie werden sich dochunfehlbar mit dem Herrn Präsidenten von mir unterhalten.
Sekretär. Ja. Ich werde alles thun, was an mir ist, daßder gutmülhige, zu gutmüthige Mann die Menschen kennen lerntwie sie sind. (Verbeugt sich und geht.)
Präsidentin. Ein Wort. Wissen Sie, daß ich Ihr Be-tragen Sie empfinden lassen könnte —
Sekretär. Das können Sie nicht — denn ich habe nichtszu verlieren.
Präsidentin. Wetten Sie nicht zu dreist, Herr Privat-Sekretär.
Sekretär. Ja! Ich wette dreist, daß Sie unvermögendsind, Ihre Macht an meiner Person auszuüben I
Präsidentin (mit schadenfroher, rascher Gewißheit). Gott be-fohlen, Herr Steck! Sic werden sich meiner gefälligst erinnern.
Sekretär. Meine gute Laune mögen Sie zum Spielwerkbrauchen, treten Sie aber der Ehre des Präsidenten zu nahe: dann