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von Leerfeld, hat mich mit seinen Träumereien unterhalten, hatmir seine Arbeiten vorgelesen, Kleinigkeiten nach meinem Willengethan, aber im Ganzen ist er seinem Kopfe gefolgt. —
kath. Und diesen hat er seinem Busenfreunde, dem HerrnSekretär Steck, suburclinirt.
Präsidentin, suborckinirt — ganz recht! — Allenfallstheile ich mit dem Freunde, aber nichts mit dem Freunde desFreundes. Herrschaft ist ein großes Spiel, ich gebe darin meinenPlatz nicht auf! - Minister müßte Leerfeld jetzt seyn, wäre ermeinen Planen gefolgt. Aber er faßt dergleichen nicht. Er istfür die hiesigen Dienste verloren.
kath. Sollte es damit so nahe seyn?
Präsidentin. Sehr nahe. Man wird Sie an seineStelle bringen.
kath. Meine geringen Talente sind nicht hinlänglich fürdiesen bedeutenden Posten —
Präsidentin. Daß Ihre Beförderer mich fürchten müssen,weil es leidenschaftliche Menschen sind, deren Sündenregister ichkenne, das kann Ihnen klar seyn. In dieser Rücksicht ist meineZustimmung für Ihre Beförderung Ihnen wichtig —kath. In jeder Rücksicht äußerst wichtig.
Präsidentin. Ich frage Sie daher geradezu, ehe ich eineandere Partie nehme, ob Sie, wenn die Stelle des Präsidenten anSie kommt, über die hiesigen Angelegenheiten der Regierung meinerErfahrung sich bedienen wollen?
Rath. Ich würde mich ganz Ihrer Leitung überlaffen. Nurdas Unglück des Präsidenten —
Präsidentin. Er bedarf eine Hütte, um darin über diebeste Welt zu träumen. Bliebe ihm nicht so viel, so liegt mir