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der einfachen Körper.
28) Quecksilber. Nach clen Versuchen von Sef-ström nehmen 100 Th. Quecksilber, um Oxyd zu wer-den, 7,89, 7,9 bis 7,97 Th. Sauerstoff auf, und um Oxy-dul zu werden, die Hälfte dieser Quantität. Sefströmbetrachtet 7,9 als die nächste Approximation zum richti-gen Verhältnisse. Da das Oxyd eine stärkere Basis ist,als das' Oxydul, welches oft durch Einwirkung sehr ge-ringer Kräfte metallisches Quecksilber absetzt und sich inOxyd verwandelt, so hat man Grund, dieselben als ausaHg-j-O und Hg-j-O zusammengesetzt zu betrachten.Das Atom des Quecksilbers wiegt darin 1265,8, oder202,72 Mal so viel, als das des Wasserstoffs.
29) Kupfer. Das Atom dieses Metalles gehört zudenen, die am leichtesten und mit grofser Genauigkeit be-stimmt werden können, weil man dazu nur eine gewo-gene Quantität von reinem Kupferoxyd in einem kleinengewogenen Glasapparat durch Wasserstoffgas zu reduci-ren braucht, a) 7,68075 Gnn. Kupferoxyd, zur Befreiungvon Feuchtigkeit vor dem Wägen in dem Gefäfse unterHindurchleitung von trockner Luft geglüht, verloren beider Reduction mit Wasserstoffgas 1,55 Grm. an fortge-gangenem Sauerstoff, bJ 9,5115 Grm. Kupferoxyd ver-loren bei gleicher Behandlung 1,939 Sauerstoff. 100 Th.Kupfer geben nach dem ersten 125,272, und nach demletzten 125,2824 Th. Kupferoxyd. Diese Versuche varii-ren also erst in der fünften Ziffer des Gewichts vomKupferoxyd, und auch da nur um Eins. Der erste Ver-such ist der Berechnung zum Grunde gelegt, wobei wirsowohl aus der Isomorphie des Kupferoxyds mit dem Ei-senoxydul, als auch aus der specifischen Wärme dessel-ben mit ziemlicher Sicherheit schließen können, clafs esaus Cu-j-O besteht. Dann wiegt 1 Atom Kupfer 395,695,und ist 63,325 Mal so schwer, als das des Wasserstoffs.
30) Uran. Nach den Versuchen von Arfvedsonund mir, hat dieses Metall zwei Oxyde, in denen dieSauerstoffmultipla sind 2 und 3. Man hat allen Grund,diese Oxyde als U-j-O und 2Ü-J-30 zu betrachten,weil jedenfalls das Uran, ungeachtet es nicht zu den spe-