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3,1 (1827)
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der chemischen Proportionslehre.

liehe Unterschied zwischen Lösung und Auflösung in nichtsanderem besteht, als in den verschiedenen Graden vonKraft einer und derselben Affinität, indem der Grad derersteren viel schwächer als der der zweiten sei. Die Ele-mente, sagte er, haben ihr Maximum und Minimum,über welches hinaus sie sich nicht verbinden können;aber zwischen diesen beiden Grenzen körnten sie es inallen Proportionen. Wenn sich die Körper in bestimm-ten nnd unveränderlichen Verhältnissen verbinden, sohängen diese Erscheinungen von anderen Umständen ab,wie von der Cohäsion, wodurch eine Verbindung dieNeigung hat fest zu werden, mtd von der Expansion,wodurch sie in den gasförmigen Zustand übergeht. Diebei ihrer Verbindung eine starke Condensation erleidendenVerbindungen vereinigen sich immer in bestimmten Pro-portionen; so z. B. verbinden sich Sauerstoffgas und Was-serstoffgas nie anders als in einem einzigen Verhältnisse;bleiben aber, auf der anderen Seite, die verbtutdenenElemente in demselben Zustande von Dichtigkeit, so fin-den die Verbindungen in allen Proportionen zwischendem Maximtun und Minimum statt. Nach dieser An-sicht hängt die Unveränderlichkeit in den Verhältnissender Elemente der Säuren, der Salze u. s. w., nur vonder KrysLallisation, der Niederscldagtmg, oder, wenn siein gasförmigem Zustande sind, von der Condensation ab.Bertitollet stellte eine Menge sinnreicher Versuche an,tun die Wahrheit dieser Behauptung zu zeigen; und wennwir auch jetzt finden, dafs sie nicht hinreichend genügenddie Menge der durch neuere Arbeiten entdeckten Thatsa-chen erklärt, so mufs man doch gestehen, dafs dieser Ge-lehrte seilte Meinungen, so wie die Thatsachen, auf wel-che er sie stützt, mit einer Klarheit und einem Scharf-sinne auseinandergesetzt hat, die zur Ueberzeugung hin-reilsen können. Bei Prüfung der Angaben von Richterüber die Sättigungscapacitäten der Basen und Säuren, fander andere Zahlen, wie letzterer.

Berthollet bewies auf eine entscheidende Art, dafsdie Intensität der chemischen Thätigkeit der Körper unter