Chemische Verwandtschaft.
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in welcher eine Säure und Basis zusammen ein in derrückständigen Flüssigkeit unauflösliches Salz bilden kann,wie ich sehr bald weiter erklären werde. Das oben An-geführte enthält die Theorie der Mineralwasser oder an-derer gemengter Salzauflösungen und der durch ihre Ana-lyse erhaltenen Resultate.
Diese sind die allgemeinen Regeln für die Wirkun-gen der Vereinigungs-Verwandtschaft und ihrer verschie-denen Stufen, welche Regeln jedoch von Nebenumständenöfters so modificirt werden, dafs das Resultat der Regelgänzlich entgegengesetzt zu sein scheint. Diese Nebenum-stände, deren nähere Kenntnifs wir beinahe nur den scharf-sinnigen Forschungen Berthollet’s über die Affmitäts-lelire zu verdanken haben, sind folgende: a) Der Einfiufsder Temperatur zur Veränderung der Verwandtschafts-grade. b) Die verschiedene Flüchtigkeit der Körper.
c) Ihre verschiedenen Grade von Auflöslichkeit, und
d) die verschiedene Art gewisser Körper, unter sich inVerbindung zu treten.
aj Modificationen durch Temperatur entste-hen, wenn Körper bei verschiedenen Temperaturen un-gleiche Verwandtschaftsgrade äufsern. Wir haben gese-hen, dafs Quecksilber bei einer gewissen Temperatur inder Luft oxydirt, und bei einer anderen von seinem Sauer-stoff getrennt und reducirt wird; dafs Kobalt und Nickelbei einer gewissen Temperatur superoxydirt, und bei einernoch höheren zu Oxyden reducirt werden; dafs Silber inder Siedhitze schwefeisaures Eisenoxyd zu Oxydulsalz re-ducirt und dabei aufgelöst wird, aber dafs das Oxydul-salz in der Kälte seinen Sauerstoff wieder aufninunt unddas Silber niederschlägt, u. s. w.
b) Modificationen von der Flüchtigkeit derKörper. Wenn 2 Körper, A und B, streben, sich miteinem dritten, C, zu verbinden, und A, welcher der stärk-ste ist, sich schon im Besitz des ganzen C findet, so kannB dennoch A aus jagen', wenn dieser für sich allein flüch-tig ist und abgedampft wird öder in Gasgestalt entweicht;denn in demselben Augenblick, als B anfängt in einem