Eine goldene Brücke.
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„Hol' der Teufel dein kindliches Gemüth! Aber jetztScherz bei Seite. Wenn du auch nicht mit der Spracheherauswillst, was du eigentlich so spät bei mir suchst, sounterhalte mich armen Gefangenen wenigstens mit der Er-zählung dessen, was du von sieben Uhr bis jetzt getrieben. —Denn du hast doch heute Abend etwas getrieben?" setzteer hinzu, indem er ihn seltsam aus den Augenwinkelnanblitzte.
„Ich habe allerdings getrieben und bin getriebenworden," entgegnete Herr von Fernow mit einem leichtenZucken seines Mundes, „aber deine Forderung ist außer-ordentlich klug, ganz diplomatisch. Sage mir, mit wemdu umgehst, so will ich dir sagen, wer du bist."
„Allerdings." »
„Oder sage mir, wo du warst, so will ich erkennen,was du getrieben."
„Auch richtig. Aber wenn es Geheimnisse sind, sobin ich nicht so indiscret, deren Mittheilung zu ver-langen."
„Geheimnisse habe ich keine, am allerwenigsten vordir, und wenn es dich unterhalten kann, so sollst du auchden Punkt ersahren, womit ich mich heute Abend beschäf-tigt, oder was ich, um dein Wort zu gebrauchen, getrie-ben. Vorher aber wirst du mir erlauben, daß ich michin eine ganz bequeme Lage bringe, denn ich bin äußerstmüde."
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