Ein freundschaftliches Souper.
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mußte, um durch sein Zurückbleiben kein Aussehen zu er-regen. Endlich aber hielt es der Major an der Zeit einenEntschluß zu fassen. Herr Krimpf konnte noch stundenlangso fort promeniren wollen, und das wäre denn doch garzu langweilig gewesen.
Schon vorher hatte der Major einiges an seiner Toi-lette geändert, das heißt, er hatte den leichten Paletot,den er über dein Frack trug, so unordentlich als möglichzugeknöpft, seine Handschuhe ausgezogen, und die Frisurseines elegant gerollten Haares durch ein hastiges Durch-fahren mit der Hand soviel als möglich verdorben.
Als nun der kleine Mann vor einem Victualienhänd-lcr, der beim Glanze einiger Gaslichter seine Maaren rechtappetitlich ausgelegt hatte, stehen blieb und angelegentlich,wenn auch mit etwas düster» Blicken, die saftigen Schin-ken, die Würste in allen Formen, Farben und Größen,sowie den zierlichen Schwcinskopf betrachtete, auf dem eineangenehme, häusliche Scene auf's Schönste mit allerleiFett incrnstirt war, schien es dem Andern der günstigeMoment für die Ausführung seines Plans zu sein. Ertrat so dicht an Herrn Krimpf heran, daß dieser sich noth-wendig umwenden mußte, und als er dies that, lüftete derMajor den Hut und sagte mit angenehmer Stimme:
„Sic verzeihen wohl die Frage, ist vielleicht mit die-sem Laden eine Restauration verbunden, in der man einenguten Nachtimbiß zu sich nehmen kann?"