268
Gott in uns erhalten. Ehrt die Rechte der Natur — folgt demZug der Liebe; so bedürft Ihr keiner Gesetze.
Notar ins. Möge diese Seelen«Eintracht stets unter Euchwohnen I Nein, keine Giiter-Vertheilung, wo die Herzen so unge-theilt sind l aber ein Zeugniß laßt mich aufsetzen: daß Vater undSohn sich nicht trennen wollten, daß Vater und Sohn ihre Tren-nung für gemeinschaftliches Unglück arischen. Legt dieß Zeugniß zudem, das Euch das Kostbarste ist, und wünscht Euren Nachkommennichts Besseres I
Fünfter Auftritt.
vorige. Konrad, Jakob, und mehrere Bauern.
Nonrod. Gott gebe Euch einen fröhlichen Tag, VaterWalter!
Jakob. Euch und Euren Kindern I
Walter. Ich danke Euch, lieben Leute!
Nonrod. Ihr kennt mich wohl — und die hier mit mirgekommen find. Wir arbeiten in Eurem Gute. Sie haben miraufgegeben, etwas mit Euch zu reden.
Walter. Sprecht, mein guter Konrad!
Lonrad. Ich soll Euch sagen — daß wir alle, die wirEuch dienen, alt und jung — Euch und Euren Sohn — undwas zu Eurem Hause gehört — von Herzen lieben — und —daß — habt Geduld, lieber Herr! und laßt derweile meine Thränensprechen —
Walter. Ihr ehrlichen Leute!