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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
Seite
267
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Ä » yii st. Da geht das Herz vor den Worten I Wir sindschon Freunde.

üourad. Seht, Vater Ihr habt viel an uns gelhan.Das haben wir denn immer mit dankbarem Gemüth erkannt.Aber wenn wir Eure Arbeit ansahen dachten wir immer soherrliche Früchte so viele Früchte und nur zwei, denen siegedeihen! Dabei wurde cS uns bange ums Herz für Euch undfür unsere Kinder. Nun zieht die gute junge Frau herein, die sollEuch sanft Pflegen, Vater! und Euer Sohn geht nun nicht mehrallein unter uns. Das macht uns froh von Grund der Seele!

Walter. Gott segne Euch alle die es redlich meinen,mit mir und meinen Kindern!

Lolirad. Nun bitten wir Euch, nehmt ein Geschenk vonuns an. Es ist wenig aber wir dachten uns viel Gute»dabei.

(Sie tragen einen großen Fruchtkorb, mit allem, wa« die ZahrSzelt hat,reich und malerisch gefüllt, in die Laube auf die Rascnbauk.)

Diese Früchte sind alle in Eurem Gute, auf unfern Felderngewachsen. Ihr vergönnt uns, daß wir ihrer wohl Pflegen undwarten können darum lieben wir Euch kindlich. Ihr sorgt,daß wir sie in Ehre und Gerechtigkeit sammeln; das werdet Ihrwieder finden. Ihr haltet uns, daß wir übrig haben, den Freunddamit zu erfrischen, daß wir mit dem Leidenden theilen könnendafür segne Euch Gott! Euch und Euer Haus!

ÄUe. Gott segne Euch und Euer Haus!

Walter. Kinder, schont mein Herz!

konrad, Die Freudcnthräne macht Adler jung I

Äilgii js. Seht Vater, die schönen herrlichen Früchte da an,und denkt nun daß Ihr nichts umsonst gethan habt!

üourad. Denkt, daß heute neue Hoffnung über Euer Thunund Wesen leuchtet, über Euer ganzes Haus! Sagt Euren Kindern