Notarius. Und eben dieser langen Bekanntschaft wegen, Ihnenmeine freundschaftlichen Dienste anzubieten, zweitens.
Walter. Dienste? Freunde! seyd fröhlich — so dient Ihruns heul!
August. Das ist dem Herzen hier so leicht I
Notar ins. Schön! herrlich! — aber denn doch — beidergleichen Gelegenheiten, die Verbriefungen, die Versicherungen —
Walter. So? darum —
Notar Ins. Ja, auch darum komme ich. Ich erbiete mich,das Instrument aufzusetzen —
Walter. Was? Ich soll ein Instrument geben, daß ichmeine Kinder liebe?
üotarlus. Nicht so; allein wegen möglicher Fälle, die Be-sitzung, die Vertheilung —
Waller. Besitzung — Vertheilung! Meinen Kindern gehörtmein Her, ganz.
August. Das wollen eben die Instrumente nicht haben!
Notar ins. Ihr guten Menschen! Es ist also Ernst, HerrWalter, wir machen kein —
Walter. Ob das mein Ernst ist? Alles gehört uns ganz.Halm und Wasser, Leiden und Freuden, Herz und Dach!
Notar! ns. Ihr rührt mich zu Thronen!
Walter. Das ist nicht gut. Ist denn —
Nota riu». Ah, diese seltene Denkungsart —
Walter. Ist denn Naturrecht ein verfallenes Heiligthumunter den Menschen geworden?
Notar! us. Leider — beinahe!
Walter. Ist das? O was bin ich für ein reicher Vater!Nein, daran darbe ich nicht! und diesen verborgenen Segen wird