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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
Seite
265
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Notarius. Und eben dieser langen Bekanntschaft wegen, Ihnenmeine freundschaftlichen Dienste anzubieten, zweitens.

Walter. Dienste? Freunde! seyd fröhlich so dient Ihruns heul!

August. Das ist dem Herzen hier so leicht I

Notar ins. Schön! herrlich! aber denn doch beidergleichen Gelegenheiten, die Verbriefungen, die Versicherungen

Walter. So? darum

Notar Ins. Ja, auch darum komme ich. Ich erbiete mich,das Instrument aufzusetzen

Walter. Was? Ich soll ein Instrument geben, daß ichmeine Kinder liebe?

üotarlus. Nicht so; allein wegen möglicher Fälle, die Be-sitzung, die Vertheilung

Waller. Besitzung Vertheilung! Meinen Kindern gehörtmein Her, ganz.

August. Das wollen eben die Instrumente nicht haben!

Notar ins. Ihr guten Menschen! Es ist also Ernst, HerrWalter, wir machen kein

Walter. Ob das mein Ernst ist? Alles gehört uns ganz.Halm und Wasser, Leiden und Freuden, Herz und Dach!

Notar! ns. Ihr rührt mich zu Thronen!

Walter. Das ist nicht gut. Ist denn

Nota riu». Ah, diese seltene Denkungsart

Walter. Ist denn Naturrecht ein verfallenes Heiligthumunter den Menschen geworden?

Notar! us. Leider beinahe!

Walter. Ist das? O was bin ich für ein reicher Vater!Nein, daran darbe ich nicht! und diesen verborgenen Segen wird