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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
Seite
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digen Morgengruß stand manche gute Handlung meines Sohnesvor mir da Segen und Ruhe kam in mein Herz.

Ferdinand. Gott Lob l

Walter. Sie segneten meinen Sohn, ste sprachen mitFrendenthränen von meiner Tochter dann eilten ste mit ihrerArbeit, meine Kinder zu empfangen Liebe und Segen für Vaterund Kinder gingen von Mund zu Mundl Nun dachte ich, somuß cs denn dem Paare gut gehen, das den Segen kindlicherTreue und guter Handlungen in der Ehe einander entgegen bringt Iund ich ward stark nnd muthig wie ein Jüngling I

Ferdinand. Es geht ihnen wahrhaftig gutl

August lrasch auf rtnantxr). Eure guten Tage werden erstanfangen.

Walter. Alles war lebendig die Sonne leuchtete überdie reiche Landschaft die Kleinen wanden Blumenkränze fürmeine neue Tochter unter frommem Gesang glänzten die Sichelnder Alten junge Weiber und Männer banden Garben beifrohen Liedern Freude scholl von unfern guten Nachbarn herüber o da war ich froh, stark und muthig, wie ein Jüngling!

Ferdinand. Warum seyd Ihr nicht gleich auf die Höhegegangen, Euren Kindern entgegen?

Walter. Das that ich aber ich sah ste nicht kommen.Nun eilte ich hierher schickte alles aus dem Hause fort, ihnenentgegen. Ich wollte hier noch vielerlei chun; was meinen KindernFreude machen kann, darf nur ihr Vater thun, meinte ich aberdie Liebe der guten Leute war mir überall zuvorgekommen.

Frrdiuaud. Das glaube ich.

Walter. Ich bin so geschäftig gewesen ich habe allesvon seinem Orte weg und wieder hiugestellt ich muß wirklich