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Die Wissenschaften, die Künste milderten dort alle rauheSeiten des Lebens, aber Weichlichkeit brachten sie nicht unter dieMenschen.
An einem Waldstrome bauete der Erbprinz in einem schönenTbale Salomo Geßner einen Tempel; aber er war auch uner-müdet selbst besorgt, die Schulanstalten zu verbessern.
Der Fürst liebte die Jagd, wozu die Natur unwiderstehlichdort einladet; aber sein Privalvermögen entschädigte reichlich, wennje dieß Vergnügen Einzelnen schädlich geworden war.
Der Natur war an manchen Gegenden nachgeholfen, abernirgend war ein Ganzes auf Kosten des EigenthumSrechtes — scyes auch nur durch Ueberredung — erzwungen.
Gne Stunde von Dürkheim lag das alte Stammhaus Harden-burg, ein ehrwürdiges Bergschloß, und eine Stunde weiter, ineinem heiligen Walddunkel, das Landhaus Jägertbal.
Hier wurde der Winter zugebracht, und ein mäßiges, gast-freies, frohstnniges Leben zog der Freunde manche daher, die nie-mals die Freuden der Stadt hier vermißt haben. Man wurdeempfangen, wie ein alter Freund lange Bekannte empfängt. Wieoft hat der freundliche Vater den Spielen der Jugend zugesehen,und wie fröhlich sprach die Stimme des unbefangenen Mannes inunsere Scherze!
Auf Hardenburg habe ich Mercier mit Thränen in das stilleThal hinabsehen und sagen hören — „Ach, hier möchte ichenden!"
Im Winter wurden Sonntags ans dem Gesellschaftslheaterzu Dürkheim, von dem Erbprinzen, den fürstlichen Räthen undihren Frauen Schauspiele gegeben. Dieses Etablissement war