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veraltete Processe, Anfechtungen und Ueberlistungen, so viel, so an-haltend und schmerzlich verloren, als dieses.
So wenig das im Ganzen diese ehrwürdige Familie unver-träglich mit ihren Nachbarn gemacht hat, so konnten diese undderen Diener es nie begreifen, daß sie sich nicht auch den Rest desUngeplünderten, nicht vollends geduldig wollten nehmen lassen.
So besorgt der Fürst um das Schicksal seiner Unterthanenwar, so sorgsam hatte er seine Gesinnungen auf seinen einzigenSohn übertragen. Beide waren redlich beschäftigt, das Wohl derMenschen, deren Führung ihnen oblag, zu gründen.
Diese wackeren Fürsten handelten gut, weil sie so fühlten;nicht damit es gepriesen werden sollte. Anspruchlos war ihr Thunund still. Manche Aussaat wurde gelegt und versprach dem wohl-wollenden Herzen reiche Ernte.
Ihre einfache Tafel wurde durch heitere ungezwungene Unter-Haltung zum herrlichen Mahle, und die Gespräche, wenn Vater undSohu mit dem gebildeten Enkel in der schönen Natur wandelten,waren lehrreich, herzlich und fröhlich. Sie kehrten in den Höfender Wohlhabenden ein, und suchten oft die Hütten der Dürftigenund Leidenden. Die Pest der Verkäuflichkeit war nie über dieGrenze dieses Landes gekommen, und Vater und Sohn standen zujeder Tageszeit jedermann Rede.
Nach der Abendtafel wurde bas Vorzüglichste aus der neuestenLiteratur vorgelesen, oder der Fürst sprach ans dem reichen Schatzeseiner Erfahrung, mit guter Laune und der Liebe eines wohl-wollenden Vaters.
Diese Fürsten hatten das Ansehen, das Väter und Haus-herren haben müssen; aber sie lebten mit ihren Dienern freundlichund zutraulich.